Moritz Schneidewendt (Clarinet)

Moritz Schneidewendt (*1989) ist klassisch ausgebildeter Klarinettist. Als solcher folgt er vor allem seiner Leidenschaft für die Kammermusik und interessiert sich für das kreative Potential des Miteinanders. Einen ganz besonderen Reiz hat für Ihn dabei die Interpretation zeitgenössischer Musik. Mit den musikalischen Mitteln von Heute sucht er, die tradierten Strukturen des Klassikbetriebs zu erneuern und ist besonders daran interessiert, neue musikalische Formen sowie instrumentale Möglichkeiten auszuloten. Gemeinsam mit anderen Künstler*innen, Musiker*innen und Komponist*innen möchte er innovative Wege der zeitgenössischen Musikvermittlung entwickeln und initiieren. Nach seinen Studien bei den Professoren Manfred Lindner und Thorsten Johanns (Würzburg; Weimar) hat sich Moritz bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA 2017/’18) spezialisiert.
Weitere prägende Impulse gaben die Klarinettist*innen Ralf Manno, Martin Spangenberg, Reto Bieri, Andreas Langenbuch, Nina Janßen-Deinzer und Ernesto Molinari. In enger Zusammenarbeit mit jungen Komponist*innen und als Gast namhafter Ensembles hat Moritz die Möglichkeit bei zahlreichen Uraufführungen und Konzerten mitzuwirken und konzertiert regelmäßig auf Festivals im In- und Ausland.
2019 wird er als Stipendiat der Bauhaus-Stiftung Dessau im Rahmen eines Residenzprogrammes gefördert und entwickelte einen künstlerischen Beitrag zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum sowie für das Kurt-Weill-Fest.
Konzerte führten ihn unter anderem auf das Diaghilev-Festival nach Perm (Russland), zu den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, auf das London Ear Festival, zu den Wittener Tagen für neue Kammermusik, die Gaudeamus Musikweek, zu den Intersonanzen in Potsdam, zum Impuls Festival (Sachsen Anhalt/Berlin) oder auf die ilSuono Contemporary Music Week (Italien).

Die klassische Orchesterliteratur möchte er jedoch nicht missen, und so spielte er unter anderen mit dem WDR Sinfonieorchester, der Staatskapelle Weimar, der Philharmonie Jena, in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Staatsorchester Mainz sowie als stellvertretender Soloklarinettist der Musikalischen Komödie Leipzig.